Bürgerinitiative Schaafheim,  

liebenswert, lebenswert - so soll es bleiben!

Verpassen Sie nicht die Podiumsdikussion zur

Bürgermeisterwahl 2020 in der Schaafheimer Kulturhalle

Schon jetzt besteht großes Interesse an dieser Veranstaltung in der Kulturhalle in Schaafheim. Da jedoch aufgrund der Corona-Pandemie die Sitzplätze sehr begrenzt sind, bieten wir ihnen die Möglichkeit, das Event auch per YouTube-Livestream zu verfolgen.

Beginn der Live-Übertragung: 20. Oktober 2020 ab 20:00 Uhr

Hier gelangen Sie zum Livestream:  https://bit.ly/3jL9RHv

 



   












Ein privater, offener Brief an die Bürgermeisterkandidatinnen und Bürgermeisterkandidaten in Schaafheim

Vielen Dank an alle vier Bürgermeisterkandidaten, die letzte Woche Rede und Antwort bei der Podiumsdiskussion standen. Die mehr als 2000 Aufrufe des Livestreams im Internet zeigen, dass die Schaafheimer Bürger ihre Bereitschaft schätzen. Man merkt den Willen etwas in der politischen Kultur zu ändern.

Jedoch müssen die Kandidaten, insbesondere unser neuer Bürgermeister oder unsere neue Bürgermeisterin ihren Worten auch Taten folgen lassen. Momentan bewegen viele aktuelle Themen, wie die geplanten Seniorenwohnungen, das weitere Vorgehen beim Kiesabbau sowie die geplanten Windräder die Gemeindepolitik sowie die Bevölkerung. Bisher wird unsere Lokalpolitik von Investoren bestimmt, die mit neuen Projekten in Schaafheim ihr Geld machen wollen. Diese wurden häufig mit offenen Armen empfangen, ohne die neuen Projekte kritisch zu hinterfragen. Anstatt den eigenen Kopf anzuschalten, werden die Risiken durch externe von der Gemeinde bezahlte Gutachter sowie Anwälte beurteilt. Kein Problem, wenn dies in einen offenen Diskurs mit der Öffentlichkeit mündet. Jedoch werden in den Gemeindevertretersitzungen meist direkt in der gleichen Sitzung Beschlüsse abgestimmt ohne Transparenz gegenüber den Bürgern zu zeigen. Ich wünsche mir, dass sich diese nicht transparente Politik mit einem neuen Bürgermeister oder einen neuen Bürgermeisterin grundlegend verändert!
Auch bezüglich des Kiesabbaus frage ich mich, warum die Gemeinde immer noch nicht entschlossen dagegen vorgeht, obwohl an der Podiumsdiskussion der Nutzen für die Gemeinde von einem der Kandidaten öffentlich als sehr gering betitelt wurde. Ich hatte letzte Woche als 1. Vorsitzende des BUND Kreisverband Darmstadt-Dieburg ein Gespräch zum Genehmigungsverfahren im Bergrecht. Hier wurde mir abermals mitgeteilt, dass die Gemeinde großen Einfluss auf das Genehmigungsverfahren nehmen kann. Denn das Bergamt kann nur Anträge der Kiesunternehmen genehmigen, wenn die Gemeinden durch Verkäufe oder Verpachtung der Grundstücke und Wegeparzellen die Voraussetzungen vor Ort schaffen. Die Gemeinden mit ihren Grundstücken, Wegen und Wegerechten bestimmen alleine, auf welchen Flächen Kies abgebaut wird und über welche Wege die LKWs fahren. Die Aussage, welche ebenfalls an der Podiumsdiskussion getätigt wurde, dass das Bergamt bestimmt, wie es mit dem Kiesabbau weitergeht, ist nach Aussage des Bergamts falsch. Ich erwarte, dass ein Nein zum Sandabbau, bedeutet alle rechtliche Mittel zum Schutz der Bürger und der Natur als neuer Bürgermeister oder neue Bürgermeisterin zum Wohle Schaafheims konsequent auszuschöpfen.
Sabine Schwöbel-Lehmann








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Was bedeutet ein „Nein“ in Babenhausen?

Vielen Dank an alle drei Bürgermeisterkandidaten, die am Montag den Journalisten des Darmstädter Echos Rede und Antwort standen. Die Bild- und Tonqualität war leider miserabel, denn mehrmals war der Ton weg und Herr Stadler sah man kaum. Immerhin hatte ich Glück, dass ich hören konnte, dass Herr Knoke die Rodung des wertvollen Eichen- und Mischwald immer noch unterstützt, weil er meint, dass die Flächen wieder aufgeforstet werden können. Leider war nur Herr Stadler der Einladung des Aktionsbündnisses gefolgt, sich vor Ort im Wald zu informieren. Experten aus der Forstwirtschaft sowie der Landesvorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (Landrat Schellhaas ist zurzeit im Vorstand des Kreisverbands)) und auch Mitglieder des BUND betonen, dass auf einem durch Tausenden von Tonnen Kies stark verdichtetem Waldboden keine Aufforstung mehr möglich ist. Auch das Bundesbündnis Bodenschutz erklärt, dass der Waldboden mehrere tausend Jahre braucht, um die Voraussetzungen für einen Baumstandort zu entwickeln und die wichtigen Mikrolebewesen eine jahrelange Verdichtung nicht überleben. Auf den Rekultivierungsflächen am Langener Kiessee kann man sehen, dass auch nach Jahren kein intakter Wald, sondern Brachflächen mit schädlichen invasiven Baum- und Straucharten entstehen. Verschwiegen wird, dass für diese Flächen der bestehende Rahmenbetriebsplan ausgeweitet wird und damit die Tür für mehr Kiesabbau wieder aufgemacht wird. Sieht so ein „Nein“ zu weiterem Kiesabbau in Babenhausen aus?
Weiterhin frage ich mich, warum die verschiedenen Gremien der Stadt Babenhausen nicht entschlossen gegen Nachteile durch neue Kiesabbauflächen für die Bevölkerung vorgehen. Denn ich sehe die aktuellen Änderungen des Hauptbetriebsplans als gravierend an. Statt zuerst die Untertunnelung zu bauen, um ohne Belastung der Landstraße nach Dudenhofen den gewonnenen Kies auf das bestehende Betriebsgelände transportiert zu können, werden jetzt tausende Schwerlastfahrten über den Netto-Kreisel geplant. So nun ist der Betriebsplan für diesen Tunnel noch gar nicht genehmigt, aber in der Zeitung ist zu lesen, man wolle in den Herbstferien mit den Baumaßnahmen anfangen. Im Hauptbetriebsplan wird der fehlende Sonderbetriebsplan erwähnt, aber kein Datum wie lange der Trockenabbau dauern soll oder wann der Tunnel fertig sein muss. Da der Betriebsplan 4 Jahre gilt, könnten zehntausende von LKWs den Verkehr behindern. Statt Nassabbau ohne Staub soll nun im Trockenabbau Kies gewonnen werden. Staubemissionen bei Trockenheit, wie in Schaafheim häufig zu sehen, sind direkt neben dem Fahrradweg und der Landstraße L 3116 zu erwarten. Einen Wasseranschluss hat man nicht beantragt, um gegebenenfalls die Flächen zu befeuchten oder eine Reifenwaschanlage zu betreiben, die die Verschmutzungen des Radweges und der Landstraße L 3116 durch sandige Reifen verhindern könnte. Durch die Änderung der Realisierungsabfolge gegenüber dem Planfeststellungsbeschluss wird das Gefahrenpotenzial für Verkehrsteilnehmer erheblich erhöht. Wenn dem Änderungsbeschluss von den Stadtverordneten zugestimmt wird, dann ist dies ein weiteres klares Zeichen pro Kiesabbau. und ein deutliches Zeichen die Verantwortung für den weiteren Rohstoffabbau erneut zu übernehmen. Ich erwarte, dass ein „Nein“ der Bürgermeisterkandidaten zum Sandabbau, bedeutet als alter und neuer Bürgermeister alle rechtliche Mittel zum Schutz der Bürger und der Natur konsequent auszuschöpfen.

Sabine Schwöbel-Lehmann


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Die Corona-Pandemie sei "ein echter Weckruf" für den Naturschutz.
Schützen intakte Ökosysteme wie der Babenhäuser Wald vor Epidemien?
Naturzerstörung - die Krise hinter der Corona-Krise?
Nun gibt es ein Planfeststellungsverfahren für das Kiesunternehmen Mitteldorf in Kelsterbach. Wieder sollen 40 Hektar intakter Wald zerstört werden.
Die Bauwirtschaft wuchs vor Corona um 2,7 % aber immer mehr Kiesunternehmen planen Erweiterungen um über 300%. Wer braucht 100 mal mehr Kies in der Region Südhessen?
Deutschland hat von 1990 bis 2017 mit 24 % fast ein Viertel seiner Waldflächen verloren!
Insgesamt haben wir 48% weniger Flächen, die CO2 senken.
Steuern wir auf die nächste Krise nach Corona zu?
Wir fordern im Angesicht der Corona-Krise die Wälder als Ökosystem zu erhalten und in der Region Südhessen keine intakten Lebensräume für immer größere Kieswerke und Seen zu zerstören.

Unterstützen Sie unsere Arbeit und spenden Sie an den gemeinnützigen Verein "Bürgerinitiative Schaafheim e.V." oder werden Sie Mitglied. Wir kämpfen für den Erhalt  landwirtschaftlicher, natürlicher und bewaldeter Flächen. Wir unterstützen das Bundesbündnis Bodenschutz auch in der Resolution an die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Bürgerinitiative unterstützt den Kampf gegen das Bergrecht. Wie am Hambacher Forst werden unter dem Schutz des Bergrechtes, mithilfe von Lokalpolitikern vor Ort sowie Behörden des Regierungspräsidiums, Wälder zerstört. Wir kämpfen seit 4 Jahren und brauchen Ihre Hilfe. Wir wollen die Krise nach der Krise verhindern.

Kontakt unter mail@bi-schaafheim.de oder 0171-1508733
Wir sind gemeinnützig und senden gerne Spendenquittungen an Sie!
Spenden unter: Bürgerinitiative Schaafheim e.V.
Konto: DE 76 5019 0000 6003 4110 18                  BIC: FFVBDEFF

 





Das Klima regional schützen!
Keine lokale Entscheidungen zum Nachteil der Region!
Wir wollen damit zeigen, dass es viele Rodungsgegner gibt und wir einen Grundsatzbeschluss zum jetzigen Zeitpunkt als gefährlich und sehr nachteilig für die Bürger*Innen der Region erachten.
Weitere Infos
unter "Aktuelles" und "Aktionsbündnis Babenhausen"

Kontakt: mail@bi-schaafheim.de   



                   STOPPT die WALDRODUNG!



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Für diese Industrieanlagen (s. Foto unten) soll der wertvollste Wald gerodet werden. Der intakte Wald produziert 1000 mal so viel Sauerstoff wie kleine neugepflanzte Bäume in frühstens 25 Jahren! Was nutzt da die Aussage des Bürgermeisters Knoke (SPD),

"... für jeden Baum würden ja 2 neue Bäume gepflanzt werden..." ?

Für jeden Baum brauchen wir sofort 1000 neue Bäume.

Aber auf welchen Flächen und wie teuer wäre das!!!

Deshalb fordern der BUND, die Bürgerinitiative Schaafheim, die Bürgerinitiative "Hände weg vom Sand im Wald" aus Dietzenbach, der gemeinnützige Verein "Bürgerinitiative Schaafheim e.V." und das Bundesbündnis Bodenschutz, gemeinsam als das Aktionsbündnis Babenhausen die Lokalpolitiker auf, ihre Entscheidung zu überdenken und den Babenhäuser Stadtwald zu schützen!!!



 

Über 30 Sandabbauflächen im Rhein-Main-Gebiet vernichten wichtige ökologische Lebensräume. Einzelne Unternehmen verbrauchen an verschiedenen Standorten wichtigen Naturraum, den die Natur und die Bewohner im Ballungsraum Rhein-Main dringend als grüne Lunge benötigen.

Wald muss als Ökosystem erhalten bleiben. Die Rodung von 170.000 m² Kiefern-, Buchen- und Eichenwald würde uns einen beträchtlichen Teil der grünen Lunge und unseres Erholungsraumes in der Region nehmen.

Wir fordern, den Wald zu erhalten, dessen saubere sauerstoffhaltige Luft wir atmen und aus dem unser Trinkwasser kommt. Wir brauchen den Wald zum Ausgleich der Temperaturextreme, die mit dem Klimawandel noch drastisch zunehmen werden. Er muss erhalten werden, denn er speichert CO2, das sonst zusätzlich in die Atmosphäre gelangen würde. Zudem speichert der Waldboden fast genauso viel Kohlendioxid (CO2).

Klimaschutz muss vor Ort anfangen. Unser Stadtwald darf nicht zum Baggersee werden!

Am 21.10.2019 gab es eine Info-Veranstaltung zu den geplanten Erweiterungsplänen von 17 ha im Babenhäuser Stadtwald. Die Bürgerinitiative Schaafheim e.V. hat eine Präsentation mit dem Thema, „Brauchen wir so viel Sandabbau in der Region?“ gehalten und stand den Interessierten mit ihrem Fachwissen zum Bergrecht zur Verfügung. Der Schaafheimer Verein recherchiert und informiert seit mehreren Jahren zu den Problemen mit immer mehr Sandabbau in Südhessen. Durch die Steigerung der Abbaumengen in immer kürzerer Zeit kommt es zu immer mehr Schwerlastverkehr und Lärmbelästigungen. Dem Argument, dass der Kies für die Bauwirtschaft in der Region benötigt würde, kann die Bürgerinitiative nicht folgen. Selbst der Bauboom der 70er und 90er Jahre kam mit weit kleineren Auskiesungsflächen aus.


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Wir wollen nicht gegen Politik, Behörden und Industrie hetzen, sondern sachlich über Risiken sowie mögliche Gefahren der Praxis des "Freimessens" beim Rückbau der Atomkraftwerke aufklären und informieren.
Als besorgte Bürger haben wir umfassend recherchiert und wollen sensibilisieren, bevor es zu spät ist.

Mehr erschreckende Infos unter dem Thema: "Freigemessener Atom-Müll"!!!


Kritiker warnen vor einer flächendeckenden Verteilung des gering-radioaktiven Materials und fordern den "sicheren Einschluss" mit weiterer Kontrolle nach dem Atomrecht.

Das Thema "Freimessen" ist ein bundesweites Thema und hat mit der Lebensqualität jeden Bürgers zu tun.

Was passiert mit dem freigemessenen Material???

Werden wir beim Freimessen ausreichend informiert???

Fragen Sie Politiker und Behörden, wo "freigemessenes gering-radioaktives Material" recycelt werden soll?




 

 





 

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